Für Sie in der Stadtvertretung:

Stadt Preetz

Norbert Maroses


Stadt Preetz

Dr. Kristian Klinck


Stadt Preetz

Katy Hagelberg


Stadt Preetz

Anke Johanßon


Stadt Preetz

Mario Drews


Stadt Preetz

Carl Henning Höpcke


Stadt Preetz

Thomas Janßen


Stadt Preetz

Irene Petersen


Stadt Preetz

André Rehder


Stadt Preetz

Manfred Schiller



Für Sie im Kreistag:

Kreis Plön

Norbert Maroses

(Preetz-Nord)


Kreis Plön

Matthias Naumann

(Preetz-Mitte)


Kreis Plön

André Rehder

(Preetz-Süd)



Für Sie im Landtag:


Für Sie im Europäischen Parlament:



Anke Johanßon, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins der Stadt Preetz

Herzlich willkommen,

als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Preetz begrüße ich Sie und freue mich über Ihr Interesse.

Wir sind der mitgliederstärkste Ortsverein im Kreis Plön und die stärkste Partei in der Stadtvertretung.

Wir wollen Sie über die Hintergründe und Ziele unseres Handelns informieren. Nutzen Sie die Möglichkeit und machen Sie sich ein Bild.

Ihre Fragen beantworten wir gerne: info@spd-preetz.de oder Kontaktformular.

Teilen Sie uns auch Anregungen und Kritik mit. Wir freuen uns darauf!

Herzlichst

Ihre Anke Johanßon


Aktuell:


Preetz setzt auf Prävention durch Jugendarbeit

Aus dem Haupt- und Finanzausschuss am 22.11.2017

Ein zentrales Thema auf der Sitzung war die Sicherheit, denn auf den Antrag der SPD hin stand dieses Thema wieder auf der Tagesordnung. Wir hatten beantragt, dass Bürgermeister Björn Demmin zeitnah nach dem Zusammentreten des "Runden Tisches für Prävention" konkrete Projekte vor allem im Bereich der Jugendarbeit vorschlagen soll. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Somit sollen nun alternative Angebote für die Jugend geschaffen werden.

Alle politischen Kräfte in Preetz wollen mehr in die Jugendarbeit investieren. Das war sowieso überfällig und wir halten es für den richtigen Weg zur Steigerung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühls. Durch attraktive Angebote an die Jugendlichen kann sich die Situation auf dem Marktplatz entspannen. Die Bereitschaft der Stadt, zukünftig mehr in die Jugendarbeit zu investieren, war auch schon im Sozialausschuss am 23. November deutlich geworden: Dort war - ebenfalls einstimmig - zusätzliches Geld für die Jugendarbeit und für die personelle Unterstützung des Streetworkers beschlossen worden.

Für eine Kontroverse sorgte anschließend der CDU/FWG-Fraktionsvorsitzende Axel Schreiner mit einem kurzfristig eingereichten Auftrag, der eine Videoüberwachung der Innenstadt forderte. Dafür bekam Schreiner erheblichen Gegenwind: Angeführt wurde unter anderem, dass eine Videoüberwachung Straftaten zwar aufklären, aber nicht verhindern könne. Auch sei sie eine große Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte. Bürgermeister Björn Demmin wies auf die hohen Kosten und die ebenfalls hohen rechtlichen Hürden hin.

Zudem wurde angefügt, dass eine solche Maßnahme das langsam wachsende Vertrauen zwischen Stadt und Jugendlichen beschädigen könne. Unser Fraktionskollege Mario Drews wies darauf hin, dass man im Falle der Einführung einer Videoüberwachung nicht nur den Marktplatz, sondern auch den Bahnhof, die Bahnhofstraße sowie gegebenenfalls andere Straßen mit Kameras überwachen müsse. Das könne doch niemand ernsthaft wollen.

Am Ende wurde ein abgemilderter Prüfauftrag mit knapper Mehrheit beschlossen. Somit wird nun untersucht, wo eine Videoüberwachung notwendig bzw. hilfreich sein könne. Viele Mitglieder des Ausschusses kündigten jedoch an, eine solche Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu unterstützen.

Ich persönlich frage mich, ob die CDU erkannt hat, dass die ganz große Mehrheit der Jugendlichen auf dem Marktplatz sich dort friedlich verhält? Es darf natürlich nicht sein, dass auswärtige Jugendliche hier Straftagen begehen. Alle müssen sich in der Innenstadt sicher fühlen können und die Geschäftsleute sollen keine Angst um ihre Läden haben müssen. Die oben genannten Argumente zeigen aber: Eine Videoüberwachung ist das letzte Mittel, wenn nichts anderes mehr funktioniert. In einer kleinen Stadt wie Preetz sollte es andere Lösungen geben. Darum ist es richtig, dass der Haupt- und Finanzausschuss das klare Signal gesetzt hat: Vorrang hat jetzt die Prävention durch Jugendarbeit.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Aus diesem Ausschuss:

Erste Pläne zum Neubau der Kita am Ragniter Ring

Aus dem Ausschuss für Kinder- und Jugendangelegenheiten, Sport, Soziales und Gleichstellung am 09. November 2017

Um 19.00 Uhr eröffnete Katy Hagelberg die Sitzung in der Mensa der Schulen am Hufenweg und begrüßte neben den Ausschussmitgliedern die Vertreter der Verwaltung sowie Frau Rönnau von den Kieler Nachrichten und eine Zuhörerin.

Unter TOP 5 wurden die Planungen zum Neubau der KiTa Rasselbande am Ragniter Ring vorgestellt. Der Architekt Martin Neu stellte zwei Varianten vor. Im ersten Entwurf sind eine Küche und eigener Essbereich vorgesehen, im zweiten Entwurf ein Extra-Gebäude mit einer Mensa, das auch von Schülern der Friedrich-Ebert-Schule mitgenutzt werden kann. Im Neubau sind sechs Gruppen vorgesehen, davon 5 Regelgruppen und eine Krippengruppe. Etwa 110–120 Kinder werden die zukünftige KiTa besuchen. Der Neubau soll auf dem ehemaligen Verkehrsübungsplatz als zweigeschossiger Baukörper mit Erd- und Obergeschoss entstehen.

In der Variante 1 sind der Essbereich und die Küche sowie sonstige Nebenräume auf der einen Seite der Längsachse des Gebäudes Richtung Nachbarwohnbebauung ausgerichtet, während die Gruppenräume sich auf der anderen Seite Richtung Außengelände orientieren. Um aus dem Erdgeschoss ins Obergeschoss zu gelangen, gibt es neben dem Treppenhaus auch noch einen Aufzug, um Kinder mit Mobilitätseinschränkungen im Kindergarten betreuen zu können. Des Weiteren ist vorgesehen, vom Obergeschoss aus eine großzügig angelegte Freitreppe zu schaffen, die im Erdgeschossbereich als großer Trichter mit flachen Stufen in den Freizeitbereich mündet. Auf Nachfrage erklärte der Architekt, dass alle Stufen rutschfest seien. Die Gruppenräume im Obergeschoss sollen durch einen Laubengang mit der Freitreppe verbunden werden.

Im Konzept 2 soll zusätzlich eine zweigeschossige Mensa als separater Baukörper errichtet werden. Da sich in diesem Baukörper die Essbereiche sowohl für die Grundschulkinder im Erdgeschoss als auch für die Kita-Kinder im Obergeschoss befinden, wird der eigentliche Kita–Neubau um diese Raumfläche kleiner. Der Mensabaukörper wird zukünftig für die Grundschulkinder der Friedrich-Ebert-Schule über einen Fußweg erreichbar sein. Für die Kita–Kinder soll im Obergeschoss eine Brückenkonstruktion die beiden Baukörper mit einander verbinden. In der Mensa könnten dann täglich 60–80 Kita-Kinder und ca. 120 Schulkinder verköstigt werden. Der Architekt erklärte, dass er sich die Gebäude als Holzkonstruktionen vorstellen könnte. In der anschließenden Diskussion mahnten die Ausschussmitglieder, die Kosten im Blick und möglichst niedrig zu halten, zeigten sich aber vor allem vom zweiten Entwurf begeistert. In der nächsten Sitzung des Bauausschusses soll das weitere Vorgehen gemeinsam beraten werden.

Im TOP 6 legte die Verwaltung die aktuellen Zahlen zur Flüchtlingssituation in Preetz dar. Es befinden sich zzt. 120 Flüchtlinge in Preetz. Davon sind 78 im Leistungsbezug und 42 geduldet. Bisher sind in diesem Jahr 20 Flüchtlinge hinzugekommen und 7 Personen sind freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt. 93 Personen werden durch das Jobcenter betreut.

Der nächste TOP befasste sich mit der Gewährung eines Zuschusses für die Sanierung der Umkleiden und Sanitäranlagen im Vereinsheim des Preetzer Ruderclubs. Die Ausschussmitglieder gewährten lt. den Richtlinien dem Ruderclub 5% der Gesamtsumme und stimmten einstimmig der Vorlage der Verwaltung zu.

Zum nächsten TOP lag ein Antrag der Behindertenbeauftragten der Stadt Preetz vor zum Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage im Schwimmbereich der Schwimmhalle. Da im Haushalt für 2018 ein mobiles Schwimmbadliftsystem eingestellt werden soll und der Bau einer solchen WC-Anlage erheblich finanzielle Mittel erfordert, will der Ausschuss diese Maßnahme erst im Haushalt 2019 zu berücksichtigen.

Es folgte eine Ergänzungsvorlage zum Haushalt 2018. Die Verwaltung hatte verschieden Produkte aufgelistet, über die der Ausschuss noch abstimmen sollte. Aus den Meinungsäußerungen der Ausschussmitglieder war zu erkennen, dass fast alle die Zustimmung des Ausschusses finden würde. Nur bei der Ersatzbeschaffung von Außenspielgeräten in Höhe von 15.000,-€ und der Anschaffung und Montage einer geführten Markise in Höhe von 20.000,- € im evangelischen Kindergarten waren sich die Ausschussmitglieder einig, dieses Gesamtpaket von 35.00,- € um 20.000,- € zu kürzen und der ev. luth. Kirchengemeinde zu überlassen, für welche Maßnahmen sie den verbleibenden Betrag verwenden wolle.
Zusätzlich soll in das Produkt Förderung von Kinder- und Jugendarbeit und Integrationsmaßnahmen neben dem Betrag von 5.600,- € für eine weitere Unterstützungskraft des Streetworkers ein weiterer Betrag von 10.000,- € eingestellt werden, um damit zusätzliche Maßnahmen für die Sicherheit der Bürger auf dem Marktplatz zu gewährleisten. Die Abstimmung sowohl hinsichtlich der Ergänzungsvorlage als auch der Vorlage zum Teilhaushalt KJSSG erfolgte einstimmig.

Da sowohl unter dem TOP öffentliche Mitteilungen als auch unter dem TOP Verschiedenes keine Wortmeldungen vorlagen, schloss Frau Hagelberg um 21.30 Uhr den öffentlichen Teil der Sitzung.

Eberhard Stahl
Stv. Ausschussvorsitzender

Aus diesem Ausschuss:

Bürgermeister berichtet zu Polizeieinsätzen auf dem Marktplatz

Aus der Stadtvertretung am 07.11.2017

"Die Stadt und die Polizei sitzen in einem Boot", leitete Bürgermeister Björn Demmin den Tagesordnungspunkt zu den polizeirechtlichen Maßnahmen auf dem Marktplatz ein. In den letzten Wochen war es zu einer Körperverletzung gegen einen Polizeibeamten und dann, während des Jahrmarktswochenendes, zu einer Schlägerei gekommen; zudem hat sich das Sicherheitsgefühl auf dem Markt verschlechtert. In der Folge zeigte die Polizei eine starke Präsenz auf dem Marktplatz, wie in der regionalen und sogar überregionalen Presse berichtet wurde.

"Preetz ist prinzipiell ein sicherer Ort", teilte der Leiter des Polizeireviers Plön, Herr Martins, den Stadtvertreterinnen und Stadtvertretern mit. Die Kriminalität sei über mehrere Jahre hinweg zurückgegangen. Allerdings würden seit einiger Zeit Entwicklungen im Innenstadtbereich zur Sorge Anlass geben. Es sei zu Delikten im Zusammenhang mit Drogen und Alkohol, zu Einbrüchen und zum Sprayen von Graffiti gekommen. Die Einbrecher seien auf frischer Tat ertappt und gefasst worden. Sorgen bereite ihm, so Herr Martins weiter, das Verhalten einiger Jugendlicher, die Passanten und Polizeibeamten beleidigend und teils bedrohend gegenüberträten. Die große Mehrheit der Jugendlichen verhalte sich friedlich, aber diese kleine Gruppe bereite Sorgen, so Herr Martins. Zudem machte er deutlich, dass es sich bei dieser schwierigen Teilgruppe nicht um Flüchtlinge handle. Ergänzend ging Frau Müller-Brix, die Leiterin der Polizeistation Preetz, auf die Lage in Preetz ein. Die Polizei habe nach dem Jahrmarktswochenende zusätzliche Kräfte angefordert und die Kontrollen auf dem Marktplatz ausgeweitet. Es seien Personen und ihre Sachen durchsucht und ihre Identität festgestellt worden. Zudem seien Platzverweise ausgesprochen worden.

Herr Martins schätzte die Lage so ein, dass der Polizeieinsatz die Lage beruhigt habe. Die Polizei würde aber weiterhin Präsenz zeigen. Sie werde auf Straftaten auch zukünftig schnell reagieren und gegen Verdächtige zügig ermitteln. Die Polizei halte aber auch Maßnahmen der Sozialarbeit für sinnvoll, da sie selbst zwar die Lage beruhigen könne, die zugrundeliegenden Probleme aber nicht allein lösen könne.

Bürgermeister Björn Demmin stellte dann die nächsten Schritte der Stadt vor. Das Ziel sei es, mit Maßnahmen der Jugendarbeit alternative Angebote für die Jugendlichen zu schaffen. Hierzu werde er in den kommenden Tagen Gespräche mit allen Akteuren der Jugendhilfe führen. Björn Demmin will auch den Streetworker durch eine zweite Kraft entlasten. Die Bürgerinnen und Bürger werde er zu einem "Sicherheitstag" einladen.

In der anschließenden Diskussion bedankten sich die Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter aller Fraktionen bei der Polizei für ihren Einsatz. Auch die Geschäftsleute und Anwohner des Marktes äußerten sich in diesem Sinne. Zudem wurde deutlich: Die Schaffung zusätzlicher Angebote für die Jugendlichen wird seitens der Stadtvertretung, aber auch von den anwesenden Preetzerinnen und Preetzern unterstützt. Die Position der SPD lautet, dass der "Runde Tisch Prävention" erneut zusammentreten soll, um Vorschläge für Angebote der Jugendarbeit zu machen.

Kristian Klinck
Fraktionsvorsitzender

Aus der Stadtvertretung:

Die Preetzer Delegation auf dem Kreisparteitag am 4. November 2017; Foto: K. Klinck, SPD OV Preetz


Eine starke Preetzer Delegation auf dem Kreisparteitag am 4. November 2017 im Hotel Rosenheim in Schwentinental.

Herzlichen Glückwunsch an unseren neuen und alten Kreisvorsitzenden Norbert Maroses!


Terminvorschau


Die Termine und Tagesordnungen der Stadtvertretung und ihrer Ausschüsse finden Sie im
Ratsinformationssystem der Stadt Preetz.

Sa., 1.12.2017
10:00 Uhr
Empfang: 150 Jahre SPD in Preetz!

Landhaus Schellhorn - öffentlich -

Mo., 11.12.2017
19:30 Uhr
Fraktionssitzung

Magistratszimmer - parteiöffentlich -

Mo., 18.12.2017
19:30 Uhr
Fraktionssitzung

Magistratszimmer - parteiöffentlich -